endlich

Ich behaupte das ja immer wieder, auch wenn es mir in den meisten Fällen nur um das Fach Mathematik geht.
Aber was in diesem Artikel steht, bestätigt meine Einstellung, dass eine allfällige Mathematikschwäche bei Kindern ausschließlich den Eltern geschuldet ist. Das trifft aber offensichtlich für jedes Fach zu.
http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wzbildung/schule_aktuell/451847_Jedes-Kind-ist-hochbegabt.html


  1. Sehr schöner Artikel, und er deckt sich mit meinen Beobachtungen. Viele Volksschulen hierzulande scheinen eher interessiert daran zu sein, alle Kinder gleichmäßig abzustumpfen. Ich habe überhaupt den Eindruck, dass bezüglich der Potenziale von Kindern hierzulande derzeit eine überfällige Diskussion in Gang kommt und bin schon auf meine nächste Lektüre gespannt: Markus Hengstschlägers „Durchschnittsfalle“, das genau in diese Kerbe schlägt.

    „Zu Lehrern würden sich jene eignen, „die gerne Kinder inspirieren und ermutigen und nicht die, die ihnen nur was beibringen wollen“.“
    Ein wahres Wort.

  2. Ein excellenter Artikel.
    An sich ist die beschriebene ideale Annäherung ans Lehren schon seit ziemlich vielen Jahren bekannt, ohne wirklich sehr viel geändert zu haben.

    „Gute“ LehrerInnen sind, unter den gegebenen Bedingungen, rar.
    Der Apparat Schule ist ein ziemlich starres Ding, vergleichbar mit der katholischen Kirche, da bewegt sich sogut wie nichts, da Beharrung und Dienstposten wichtiger zu sein scheinen als Inhalt.

    Ein guter Mathematiker muss noch lange kein guter Pädagoge sein, was sich durchaus auf so ziemlich jedes Fach umlegen läßt.
    „Ich studier XY, häng das Lehramt dran, dann hab ich wenigstens einen Brotberuf.“

    Den Eltern den schwarzen Peter zuzuspielen ist nicht ganz fair, haben sie doch eben dieses System durchlaufen, und deren Eltern ebenso, und…
    No na haben wir Verantwortung und eine Bringschuld unseren Kindern gegenüber, aber woher das Werkzeug dazu nehmen?

    Es hapert schon am Menschenbild das „wir“ vermitteln. Jetzt alles haben, konsumieren, ohne nennenswerte Gegenleistung, was zwar ein bisserl plakativ ausgedrückt ist, den Kern meiner Meinung nach aber ziemlich trifft.
    Sich auf Etwas nachhaltig einlassen ist nicht zeitgemäß, was aber für ein Fundament unerläßlich wäre.

    Mathematikschwäche ist nur eins der Symtome.

    Na ja, ein paar Menschen der westlichen Hemisphäre schaffen es ja trotzdem, und das gibt Hoffnung (aber nicht viel).




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