für mich

90/1 Das erste, was ich von den schweren für mich geübt habe. Ich wollte es spielen können. Faszination: die Triolen wie beim Erlkönig, die dreistimmigen Stellen, die Sprünge, eine Seite, in der nur das Thema variiert wird. Einmal eine professionelle Klavierstunde gehabt, in der zwanzig Minuten nur auf den ersten Akkord mit den leeren Oktaven drauf gegangen sind.
90/2 Eines, das ich erst jetzt geübt habe. Als Kind war ich eifersüchtig, weil es mein Schulfreund zum Konzert spielen durfte. Ohne Üben war es mir immer zu schwer. Eigentlich ein ziemlich leidenschaftliches Stück.
90/3 6 b. Eine Unmöglichkeit es zu lesen. Noch unmöglicher, es so zu spielen, wie ich es mir vorstelle. Mittlerweile gefällt mir meine Interpretation besser als jede andere. Die Begleitung pianissimost und die Melodie fließend. Es geht immer besser.
90/4 Ein faszinierendes Stück wegen der Repetitionen. Habe mich sehr lange geplagt, dann verhudelt, jetzt wird es langsam wieder exakter, nachdem ich mir ein paar Einspielungen angehört habe und verstehe, wie die Profis mit den schwierigen Stellen umgehen. Den Mittelteil habe ich immer als Teststück für einen Flügel genommen: wie gut ist die Mechanik? Gelingt es die Begleitakkorde vollkommen gleichmäßig im Pianissimo zu erwischen?
142/1 Kann ich noch fast gar nicht. Ist für mich ein echtes Übungsstück, dass ich erst spielen kann, wenn ich bestimmte Passagen wirklich minutiös eingeübt haben werde. Allerdings habe ich bei diesem Stück einmal eine japanische Pianistin beraten, die das Stück rein mechanisch herunter gespielt hat und überhaupt nichts vom Dialog im B-Teil begriffen hat.
142/2 Eigentlich ein leichtes. Spiele ich schon lange und immer wieder. Es ist das Stück, bei dem ich nur einen Gedanken habe: Schweben. Und es ist das Stück, dass ich im Ohr hatte, als ich Das Ende ist mein Anfang angesehen habe.
142/3 Eines meiner Lieblinge, die mein Vater häufig gespielt hat. Ich konnte das schon früher einmal mit schlampigen Läufen spielen. Mittlerweile über ich die Läufe, dafür treten die Schwierigkeiten woanders auf. Aber das krieg ich hin. Technisch gar nicht so schwer, aber ich merke, wie es mich anstrengt, wenn ich es übe.
142/4 Dasjenige, woran ich gerade intensiv übe und beim Üben auch belohnt werde. Manche Läufe gehen schon fast so, wie sie gehen sollen. (Allerdings nur wenn ich aufpasse, sie gehen noch nicht „im Schlaf“.) Das Stück, für das ich schon einmal fürstlich bezahlt wurde.
Vorbereitungen für Juni 2011


  1. ich glaub ich steh grad auf der leitung
    trotzdem viel spass beim spielen, üben und geniessen dabei

  2. Handelt es sich um Teile einer einzigen Komposition oder um jeweils für sich stehende Stücke ?

  3. Schumann, so es sich darum handelt, was ich annehme, bedingt sehr viel an Verstehen.
    Ich halte die Daumen für 142/2, weil so ganz einfach scheint mir das nicht zu sein (na ja, beim Hören wohl).

  4. Eigentlich mag ich Zimerman nicht so besonders. Auch bei diesem Schubert spielt er nach meiner Meinung einige Stellen zu mariniert, aber es geht gerade noch. Und ein paar Anregungen bekomme ich – und auch ein paar Bestätigungen. Das wird passen:)
    (Und das Tempo empfinde ich so als richtig, was bedeuten mag, dass ich es im gleichen Tempo spiele:)

  5. Auch gegen diese Interpretation habe ich nichts einzuwenden. Interessant ist für mich, dass er einige Repetitionen ohne Fingerwechsel spielt. Das muss ich einmal ausprobieren. Hier gefällt mir auch das relativ langsame Tempo. Da werde ich in Zukunft auch etwas nachlassen. Das wird morgen ein interessanter Versuch werden.

  6. Das stelle ich jetzt auch noch ein. Ich halte sie für eine großartige Pianistin, obwohl ich mir von ihr lieber Ravel als Schubert anhöre. Aber sie spielt auf einem Bösendorfer und so habe ich den Klang auch im Ohr. Hier wird es schon sehr deutlich, wie sich der Klang zum Steinway unterscheidet, den Zimerman spielt.




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