Für Schadenfrohe und Sadisten:)

Nix für zarte Gemüter!
Die Zeit vergeht noch immer sehr schnell. Vor drei Monaten berichtete ich über meine Kieferoperation.
Das war ja nur der erste Teil.
Heute wollte ich die Termine für die Fortsetzung ausmachen. Kein Mensch hatte mir verraten, dass der bereits der heutige Eingriff, der nur 20 Minuten dauern sollte, weh tun würde. Schuld war ich natürlich selber, denn gerade heute hatte ich in der Früh vergessen, mein Blutdruckmittel zu nehmen.
Damit war mein Metabolismus auf Hochtouren, ich blutete mehr als erwartet und das Anästhetikum wurde nur zweiter Sieger. Nach einer Stunde war ich wirklich geschafft. Ich hatte Schmerzen, die trotz Schmerzmittel noch ungefähr eine Stunde anhielten. Noch mehr schaffte mich allerdings die Aussage, dass ich noch sieben Termine vor mir hätte. Gut, die letzten zwei dienen nur mehr der Anprobe. Aber morgen wird etwas ganz komisches gemacht, von dem ich nur verstanden habe, dass es zwei Stunden dauern wird. Also rechne ich mit vier Stunden. Am Samstag soll dann noch etwas Essentielles passieren und am Montag bekomme ich dann ersatzweise kleine Kunststoffzahnderl, bis das Labor dann den Rest fertigstellt.
Das Gute an der Sache ist allerdings: wenn ich am 22.7.2011 nach Wien zurückkehre, sehe ich entweder wie ein Hollywood-Star aus oder ich bin tot. Die Chancen stehen allerdings ungleich besser für den Hollywood-Star:)


  1. Ich muss da morgen auch hin – allerdings nur zum Airflow… das schmeckt halt nur ein bissel merkwürdig.

  2. Und jetzt geht es weiter zum zweiten Eingriff:)
    Brrrrr!

  3. au weih….. armer stepp….
    ich hoffe, die restlichen stufen zum hollywood-star werden geschmeidiger und schmerzfrei…
    alles alles Gute!

  4. sehr zu verehrender und desgleichen zu bedauernder steppenhund ,
    es gibt in diesem irdischen jammertal, obgleich man sich das nur schwer vorstellen kann, dinge , die noch schlimmer sind als zahnschmerzen.
    wie schrieb doch schon der große schiller in seinem weltberümten lied von der glocke :

    gefährlich ist´s am leim zu lecken
    verderblich ist ein hohler zahn
    jedoch der fürchterlichste aller schrecken
    wenn man zu bestimmten zwecken
    ein stück papier nicht finden kann

    also, „auf die zähne gebissen“ – nun ja, so gut das halt geht … und durch !
    allzeit ein stück papier in der tasche wünscht der josef

  5. die technik hatte sich im letzten halben jahrhundert enorm verändert, denkt man ans wahlscheibentelefon, an die alten autos oder an die heutige computertechnik.
    der zahnarzt nicht, im schmerz merk ich keinen unterschied zu den zeiten wo er noch den bohrer mit dem fußhebel bediente wie eine nähmaschine um danach das giftige amalgam in die kinderzähne zu drücken, die materialien sind besser geworden und der bohrer schneller, der schmerz nicht.
    wo bleibt das alte, gute lachgas oder das betörende morphium?




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