Statusbericht

Nachdem ich jetzt so etwas wie eine Generaluntersuchung hinter mir habe, weiß ich, dass ich es selbst in der Hand habe, ob es mir gut geht oder nicht. Das Abnehmen ist nicht so sehr wegen der Kniegelenke sondern mehr wegen des Blutdrucks notwendig.
Jetzt hat der Professor in Serbien auf eine andere Medikation umgestellt und selbst nach 2 Tagen kann ich sagen, dass diese besser wirkt – und anscheinend wesentlich schonender ist.
Er hat auch gemeint, dass die ursprüngliche Medikation für meinen Metabolismus nicht indiziert ist, was meiner serbischen Freundin, die keine Ärztinnen anerkennt, Gelegenheit gegeben hat, auf meine Internistin in Wien zu schimpfen. (Leider muss ich ihr in diesem Fall recht geben, obwohl ich sonst die Frauen im Ärzteberuf sehr schätze.)
Meine Hausärztin, die ich noch immer schätze, ( 😉 ) hat mich gefragt, warum ich die Untersuchungen alle in Serbien gemacht habe. Meine Antwort hat auch sie überzeugt. Zwar zahle ich für eine Untersuchung ca. 50 € und dann kommen noch die Laborbefunde dazu, dafür nehmen sich die Ärzte aber die Zeit und untersuchen mich ziemlich den ganzen Körper umfassend, selbst wenn es nur einen lokalen Punkt des Interesses gibt. Die Untersuchungen dauern ungefähr eine Stunde. Welcher Kassenarzt kann sich in Wien die Zeit dafür nehmen. In Wirklichkeit sind diese untersuchenden Ärzte (Primarärzte, Medizinprofessoren) unterbezahlt, wenn ich meinen eigenen Stundensatz vergleiche, den meine Firma für mich bezahlt.

So wie es jetzt aussieht, könnte ich meinen 65. Geburtstag durchaus unbeschadet erleben. (Meine Laborbefunde sind in allen Bereichen, auch dort wo ich es nicht erwartet habe, sehr gut. Bis auf zwei kleine Ausnahmen immer in der Mitte zwischen den zwei Grenzwerten. Die Ausnahmen sind begründbar und daher verständlich. So habe ich aber z.B. ausgezeichnete Cholesterin und Triglyzeride-Werte, auch PSA, wovor ich eher Angst hatte, liegt ganz nahe am Minimum.)
Wer möchte, könnte sich also ohne weiters den 25. oder 26. 6. 2016 (sic) vormerken. An diesem Wochenende werde ich meinen nächsten Konzertabend geben. Wie es aussieht, in einem größeren Saal.
Das klingt jetzt ein bisschen vermessen. Und ich bin mir des Sprichworts wohl bewusst: wenn Gott lachen will, lässt er den Menschen einen Plan machen.
Doch andererseits frage ich unsere Bewerber ja immer, wo sie sich in 5 Jahren gerne sehen würden. Bei den Bewerbern haben die, welche hier ein Ziel nennen können, eindeutig die besseren Chancen.
Und wenn ich auf drei Jahre voraus „plane“, sollte man das so wie eine geplante Ausbildung sehen. Da kann sich noch einiges ändern. Doch es doch wenigstens eine Linie, oder?

Alles gilt bis auf Widerruf:)
Ich empfinde es als „Glück“, wie ich heute dastehe. Obwohl für mich das Wort Zufriedenheit wesentlich mehr aussagt. Mit der Welt kann ich nur so zufrieden sein, wie es Candide bei Voltaire ist. „Die beste aller möglichen Welten“. Die Betonung liegt auf dem „möglichen“. Aber da gerate ich in einen anderen Beitrag.
Gerade angesichts der traurigen Nachrichten, die hier vor kurzen Nachrufe veranlasst haben, kann ich nur ein Gefühl als ehrlich empfunden schildern:
Dankbarkeit.




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