Superlative der Kultur

Heute wurde im Fernsehen das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker in Schönbrunn übertragen. Es stand unter der Devise „Hommage an Claude Debussy“. Zur Aufführung gelangte unter anderem „La mer“.
Super Konzert, der Eintritt ist kostenlos, wir hätten es live erleben können. Im Fernsehen hat man eine bessere Perspektive. Es wurde auch Ballett getanzt.
Damit es wieder eine neuerliche Steigerung gibt, fand das Balett im Wasser statt, in einem der Brunnenbecken von Schönbrunn. Hat hübsch ausgesehen. War auch ein bisschen wet-look dabei. Die Haxen der Tänzerinnen waren lang und appetitlich. Bei der Eurovision haben wir ja noch versucht, mit dem Popo zu wackeln. Diesmal ging es ganz kultiviert zu.
Ich habe allerdings zum ersten Mal im Balett Handstände gesehen. Das ist natürlich geil, weil man dann die Haxen noch besser sieht.
Der Bundeskanzler und der Bundespräsident haben sich auch sichtlich gefreut.
Kultur, das ist Österreich. Und wenn wir es nicht mit dem Arsch schaffen, tänzeln halt die Nixen.
Was ich nicht verstehe: es gab dann noch den Tanz mit den sieben Schleiern aus Salome. Und da könnte man ganz programmatisch, ohne Regietheater vorgeben zu müssen, einen richtigen Striptease inszenieren. Das tät den Herrschaften doch auch gefallen oder? Aber da gab es nur die „reine Musik“.
Jedenfalls muss die Welt aufpassen: in der Kultur stecken wir noch lange nicht auf, selbst wenn unsere Gesäßakrobatik nicht goutiert wird.
Wir kommen mit dem Element Wasser daher. Und bekanntlich ist die chinesische Wasserfolter eine der stärksten Methoden überhaupt.
Nachtrag: vom rein Musikalischen her war das Konzert toll.


  1. leider bin ich zu spät eingetrudelt und habe nurmehr den letzten teil gesehen. interessant, dass herr Dudamel nun doch ganz oben angekommen ist … wer von dem „Wienern“ eingeladen wird, der hat es geschafft.
    albern und unprofessionell fand ich das getanze auf den gartenwegen. das kann man bestenfalls bei den darbietungen eines kurorchesters durchgehen lassen …
    dass das musikalische toll war, versteht sich bei diesem wunderbaren orchester von selbst.
    hervorragend, wie es dem feuerkopf Dudamel bei dem „Giménez“ gefolgt ist.




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