Unbelehrbar

Es sind solche Informationen, die mich früher noch etwas in Verzweiflung stürzen konnten. Sie könnten es jetzt auch noch, doch ich habe resigniert.
Anlässlich einer ORF-Meldung heute, rechnete ich nach und stellte fest, dass 1965 war, als die Amerikaner vier Atombomben über Spanien verloren und eine entsprechende Suchaktion starten mussten.
Jetzt hatte ich angenommen, dass der Film Der Tag, an dem die Fische kamen schon vorher gedreht wurde. Allerdings habe ich jetzt auf Wikipedia nachgelesen, dass er 1967 heraus kam. Der Regisseur Michael Cacyannis (berühmt durch Alexis Sorbas) hatte das Sujet auf eine – für mich – ganz tolle Weise verfilmt. Aber ich lese:
Doch geriet sein nächster Film, Der Tag, an dem die Fische kamen (The Day the Fish Came Out) von 1967 mit Tom Courtenay, zu einem künstlerischen und finanziellen Fiasko.
Eigentlich hätte der Film doch erfolgreich sein müssen. Vermutlich wusste und glaubte aber niemand, wie nahe der Film an der Realität war. Inklusive der Fischer und Ziegenhirten, die halt nicht in Spanien sondern in Griechenland filmmäßig platziert waren.
Ja, so ist das. Wahrscheinlich wurde das damals nicht besonders breitgetreten und die Leute konnten es sich wirklich nicht vorstellen. Umso netter finde ich es jetzt, wenn in New York der öffentliche Verkehr eingestellt wird, weil man vor dem Sturm Sandy Angst hat. Ich will nicht behaupten, dass die zunehmenden Stürme mit global warming und unserem Umgang mit der Natur zu tun haben. Das wäre unseriös, weil mir die wissenschaftlichen Grundlagen fehlen. Es aber so zu verneinen, wie es namhafte politische Vertreter der USA (speziell in Republikanerkreisen) tun, ist eher kriminell.
Die heutige Meldung hat mich aber doch sehr überrascht.


  1. Gestern war noch eine Meldung in ZIB, so quasi „Rettet euch, die Börse bleibt geöffnet“ (Stark verkürzt wiedergegeben), was mich ein bisserl stutzig gemacht hat, weil hallo, war da nicht einmal „Der Käptn verläßt als letzter das Schiff“ (ausgenommen Kreuzfahrtschiffe vor italienischen Küsten)?
    Sagt zumindest ein bisserl was über Werte aus.

    Ziemlich zeitgleich ein Artikel im Standart bezüglich der Wertigkeit von Klimaschutz .
    Die wissenschaftliche Untermauerung des Zusammenhangs zwischen „global warming“, incl. Begleiterscheinungen wie Wetterkapriolen, und menschlichen Einfluß sind ziemlich unbestritten (Es gibt keinen einzigen fachspezifischen Wissenschafter/in der/die das in Abrede stellen).

    Unser Hauptaugenmerk liegt noch immer am Aufrechterhalten eines nicht mehr lebbaren Status quo, Banken, Wirtschaft, Aktienkurse, Rohstoffe etc..

    Nein, ich freue mich nicht, dass ein Sturm South-Manhatten Schaden zufügt, aber irgendwie paßt es.
    Was lernen wir daraus? Na vermutlich eh wieder nichts.

    Warum?




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