Zu groß

Morgen kommt ein neuer Kühlschrank. Es könnte sein, dass er zu groß ist.
Aber irgendwie wird es schon gehen.
Die Logistik wird lustig.
Es wird läuten.
Alter Eisschrank wird blitzartig ausgeräumt.
Leute bringen das Gerät herein. (Wiegt ca. 100 kg mit Verpackung)
Leute werden gebeten, den alten Kühlschrank aus der Nische herauszuschieben. (Der wird entsorgt)
Fußboden und Randstreifen wird geputzt.
Währenddessen packen die Leute den Kühlschrank aus und schlagen die Türen von rechts nach links um.
Boden ist sauber.
Kühlschrank wird, soweit es geht, in die neue Nische hineingeschoben.
Wir werden feststellen, dass er irgendwo ansteht.
Es gibt zwei alternative Stellweisen.
Die Leute können schon derweil den alten Kühlschrank einpacken.
Der Kühlschrank wird angeschlossen.
Die Sachen werden wieder eingeräumt.
(Die Tiefkühlware überwintert einige Zeit bei meinem Sohn, der erst übermorgen wieder zurückkommt.)
Der Kühlschrank wird bezahlt.

Fazit:
Die Küche ist extrem „aufgewertet“.
es gibt einen Liebherr weniger und einen LG mehr.
So wird er aussehen.
GB7143A2RZ
Nicht schlecht für einen, der nicht plant. Oder? :


  1. Enorm …aber so macht das Leben Freude!

    Ich warte leider noch immer auf meine neue Waschmaschine;-)

    Tipp zur Entsorgung: Fa. R.U.S.Z. – ist ein sozialökonomischer Betrieb!

  2. Hoppala, der passt ja kaum auf meinen Bildschirm 🙂

  3. man sollte einen kühlschrank nach dem transport eine zeitlang stehen lassen,bevor man ihn andreht.

  4. Da hat mir ja ein anonymer Poster einen ziemlich dummen Kommentar (bereits gelöscht) geschrieben, in dem er moniert, dass das eine alltägliche Sache ist und er das entweder für Angeberei oder „fishing for compliments“ hält.
    Wenn es in richtigem Deutsch geschrieben worden wäre, hätte ich ihn stehen lassen.
    Aber ich bin jetzt nachträglich recht froh, dass ich es eben geschrieben habe, denn die Geschichte mit den 24h warten hätte ich nicht gewusst.
    Was wäre passiert? Die Aufsteller hätten mich darauf hingewiesen und wir hätten die Lebensmittel am Tisch gehabt und hätten sie dann noch schnell beim Sohn unterbringen müssen.
    Und wir hätten groß aus der Wäsche geschaut.

    Ich könnte mir ja eine einfache technische Lösung vorstellen, wie diese Wartefrist bei einem neuen Gerät nicht notwendig wäre. (Bei Umzug sehr wohl) Die Kühlflüssigkeit könnte mit einem Einmal-Ventil in einem Reservoir vom Kompressor fern gehalten werden. Das Ventil wird betätigt durch das erstmalige Einschalten. Die Kosten für Elektronik und Ventil schätze ich zusammen auf maximal 2 €.
    Frage meiner Freundin: und der Aufwand für „einmal“. Antwort: da wird noch viel mehr Aufwand für Unsinn getrieben. Und die Transportsicherungen für andere Geräte sind oft viel aufwendiger und kosten insgesamt mehr.
    Schließlich muss man die meisten Autos heute auch nicht mehr 1000km einfahren, was zu meiner Zeit noch üblich war.

    Jedenfalls habe ich wieder was gelernt und ich danke allen Kommentatoren und Kommentatorinnen für die diesbezüglichen Hinweise.
    Und die wissen jetzt, dass ich auch nicht alles weiß:)))




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